Unternehmen / Gesundheit

Ein Schweizer Cannabis-Start-up will hoch hinaus

Europa sollte bei medizinischen Hanfprodukten nun langsam in die Gänge kommen. Ein Unternehmen aus der Schweiz plant eine grosse Produktionsanlage.

In der legalen Vermarktung von Cannabis hinkt Europa Nordamerika hinterher. Hatte der Markt in den USA und Kanada gemäss Schätzungen im vergangenen Jahr bereits ein Volumen von mehr als 20 Mrd. $ erreicht, war es in Europa ein Hundertstel bis ein Zehntel davon. (Lesen Sie hier mehr.)

Doch es wird erwartet, dass Europa getrieben von Gesetzesanpassungen aufholt. Hiesige Unternehmen sind deshalb begehrte Übernahmeziele für expansionslustige Nordamerikaner. Sie erhoffen sich eine ähnliche Entwicklung in Richtung legalem Freizeitkonsum.

Hohe Hürden für die Produktion

Zurzeit ist auf dem alten Kontinent aber lediglich medizinisches Cannabis zugelassen, mit unterschiedlich weitgehenden nationalen Regelungen. Die amerikanischen Produzenten können ihre Ware hier nicht absetzen, weil sie in der Regel noch an den hohen europäischen GMP-Anforderungen für medizinisch-pharmazeutische Herstellung scheitern (Good Manufacture Practice).

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