Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Europa. Was nun?
Märkte / Makro

«Europa ist ein unglaublich grosser Markt»

ETH-Professor Jan-Egbert Sturm rät, realistisch zu sein. Die Schweiz hänge wirtschaftlich von der EU ab. Es sei wichtig, dass beide Seiten mit vergleichbaren Regeln umgehen.

Europa steht nächstes Jahr ein Rosenkrieg ins Haus. Die Staaten der Europäischen Union und der etwas kleineren Eurowährungsunion sind zerstritten oder misstrauen sich. Grossbritannien dürfte Ende März austreten. Im nächsten Europäischen Parlament, das im Mai gewählt wird, werden wohl mehr EU- und Eurogegner sitzen denn je. Der Mini-Boom, der die erhitzte Volksseele zu beruhigen half, läuft zudem aus.

In diesem schwierigen Umfeld muss die Schweiz einen vernünftigen Weg finden, um mit der EU künftig eng zusammenarbeiten zu können. Eine Alternative gibt es nicht, ist Jan-Egbert Sturm, oberster Konjunkturforscher des Landes, überzeugt. Im Gespräch erläutert er, warum die Schweiz auf den Riesenmarkt jenseits der Landesgrenze so sehr angewiesen ist.

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