Unternehmen / Gesundheit

Ein Verkauf von Sandoz bietet am meisten Fantasie

Novartis wird sich wahrscheinlich von ihrer Generikasparte trennen. Zwei Optionen stehen im Vordergrund.

Novartis will für ihre Generikatochter Sandoz alle Optionen prüfen. Als Resultat sei auch ein Verbleib im Konzern möglich, heisst es explizit. Die meisten Beobachter erachten aber eine Trennung für wahrscheinlicher.

Das Geschäft mit Nachahmerprodukten erreicht nicht die Margen der Spitzenmedizin, die sich Novartis auf die Fahnen geschrieben hat. Das bremst die Leistung des Gesamtkonzerns. Wie um die Notwendigkeit einer Abspaltung zu unterstreichen, ist die operative Kerngewinnmarge von Sandoz im dritten Quartal von 27,2 auf 23,8% gefallen. In der zweiten Sparte, Innovative Medicines, hat sie sich von 35,8 auf 37,8% verbessert.

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Leser-Kommentare

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Fredy Fischli 04.11.2021 - 08:01

Reine Verzweiflungstat Sandoz zu verkaufen! Die Firma sollte eigenständig bleiben und auf die Aktionäre übertragen werden. Diese können selber entscheiden, ob sie die Titel behalten wollen oder nicht. Zuviel Geld bei Novartis führt nur zu übereilten Zukäufen. Langsam aber sicher verliere ich das Vertrauen in die Führung von Novartis.