Märkte / Aktien

Ein vermasselter Jahresstart

Anleihen und Aktien verlieren im Januar deutlich. Die Rotation an der Börse hinterlässt nur wenige Gewinner.

Der Start ins neue Jahr ist gänzlich misslungen. Mit der harten Haltung in Bezug auf Inflation und Zinspolitik hat die US-Notenbank den Anlegern die Stimmung verdorben. Die Zahl der von den Marktteilnehmern erwarteten Fed-Zinserhöhungen in diesem Jahr ist im Monatsverlauf von drei auf fünf gestiegen. Das belastet Anleihen- und Aktienkurse zugleich. Dazu schwelt an der ukrainisch-russischen Grenze ein Konflikt, der die Angst vor einem neuen kalten Krieg schürt.

Der US-Aktienmarkt verbucht mit einem Minus von 5,2% den schlechtesten Monat seit dem Corona-Crash im März 2020 (vgl. Grafik). Phasenweise sah es noch viel schwärzer aus. Davon zeugen die enormen Tagesschwankungen.

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