Märkte

Warnsignale an den Märkten

Die US-Zinskurve wird noch flacher, und die Zinsaufschläge am Anleihen- und Geldmarkt steigen: Der Zyklus scheint im späten Stadium angekommen zu sein.

Die Finanzmärkte befinden sich in einer kritischen Phase. Mit der Korrektur der vergangenen Wochen ist die Aktienhausse aus dem Tritt gefallen. Die Kurse schwanken wieder stärker und die Marktbreite hat abgenommen, das heisst, immer weniger Aktien nehmen am Aufwärtstrend teil. «Die Uhr für den Bullenmarkt tickt», schreibt Nordea-Stratege Witold Bahrke in einem Marktkommentar.

Die Warnlampen leuchten aber nicht nur am Aktienmarkt. Auch am Geld- und Anleihenmarkt sind ungewöhnliche Entwicklungen im Gang: Die US-Zinskurve ist sehr flach geworden, und die Zinsaufschläge von Unternehmensanleihen und kurzfristigen Dollar-Krediten sind zuletzt sichtbar gestiegen – alles Phänomene, die sonst in Stressphasen oder am Ende des Zyklus vor einer Rezession auftauchen.

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