Märkte / Makro

Eine bittere Wahrheit für Value-Gläubige

Zwar bringt das Filtern nach günstigen Aktien eine Überrendite. Aber das ist kaum auf Bewertungsfehler einer ineffizienten Börse zurückzuführen.

Value oder Growth. In der Welt der Börse sind dies die zwei traditionellen Denkschulen, um die richtigen Aktien zu finden. Growth-Anleger gelten als Optimisten, die auf die grosse Zukunft eines Unternehmens setzen. Dafür kaufen sie auch teure Titel. Dagegen sehen sich die Value-Investoren als Schnäppchenjäger. Für sie sind Wachstumsaktien überteuert – günstige Unternehmen werden ihrer Meinung nach übersehen.

Tatsächlich bestätigen Studien, dass Value-Aktien eine Überperformance zum Marktindex erzielen. Das gilt auch, wenn man relativ einfache Bewertungskriterien wie das Kurs-Buch-Verhältnis anwendet. Bedeutet das, dass der Markt ineffizient und von Growth-Geschichten geblendet ist, während er langweilige Value-Unternehmen links liegen lässt?

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Leser-Kommentare

Tobias Schait 10.03.2019 - 11:31
Man kann Value und Growth ganz einfach zusammenfassen. Der Growth-Investor glaubt, dass der Markt effizient ist und recht hat, der Value-Investor glaubt, dass der Markt dumm und gefühlsbetont ist und darum Wachstumsgeschichten überbewertet und Turnaround- und Risikogeschichten zu stark aus dem Weg geht. Historisch gesehen hat der Value-Investor bisher recht bekommen. Günstig bewertete Aktien und Turnaround-Kandidaten werden vom Markt zu… Weiterlesen »