Unternehmen / Industrie

Eine bunte Wunschliste an Clariant

Die Erwartungen an die neue Führung des Spezialchemiekonzerns sind vielfältig. Vom Kapitalmarkttag werden vor allem Klarheit und Berechenbarkeit erhofft.

Um Clariant ist es auffallend ruhig. Das lässt sich als gutes Zeichen deuten. Das Devestitionsprogramm ist abgeschlossen, nennenswerte Spekulationen gibt es keine, und das Verhältnis zu Grossaktionär Sabic scheint sich gebessert zu haben. Auch hinsichtlich der Zahlen zum dritten Quartal – sie werden am 28. Oktober publiziert und sollen im Vergleich zur Vorjahresperiode «ein anhaltend starkes Wachstum» sowie ein höheres Margenniveau bringen – ist offenbar keine Warnung nötig.

Der Spezialchemiekonzern kann sich also auf seine Arbeit konzentrieren. Davon gibt es genug. Ausser Effizienzverbesserungen steht dabei mit Blick auf den Kapitalmarkttag vom 23. November auch strategischer Feinschliff im Zentrum. Conrad Keijzer, seit Anfang Jahr CEO, und Günter von Au, im April dieses Jahres vom Vizepräsidenten zum Präsidenten des Verwaltungsrats befördert, werden ihre Handschrift einbringen wollen.

Klarheit schafft Vertrauen

Mit Blick auf den Kapitalmarkttag stehen daher allerlei Erwartungen und Wünsche im Raum. Thematisch stehen für Analysten vor allem mittelfristige Finanzziele und Ausführungen zur Wachstumsstrategie im Vordergrund. Generell ist auch davon auszugehen, dass das Thema ESG – Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung – viel Raum einnehmen wird.

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