Unternehmen / Immobilien

Paris wächst über seine Komfortzonen hinaus

Um die französische Metropole entsteht ein Infrastrukturprojekt der Superlative. Aus der Schweiz ist die Genfer Bank Mirabaud mit einer neuen Investmentstrategie dabei.

Die erste Planung hatte bereits unter Staatspräsident Nicolas Sarkozy begonnen. Sein Nachfolger François Hollande stoppte das Projekt dann wegen der hohen Kosten, doch der amtierende Präsident Emmanuel Macron hat den Faden für Grand Paris wieder aufgenommen. Nicht zuletzt, weil Frankreichs Hauptstadt als Wirtschaftsstandort an Anziehungskraft gewinnt. Schätzungen der Unternehmensberatung EY zufolge sollen im Zuge des Brexit 50 000 Führungskräfte mit Familie von London an die Seine umsiedeln. Zudem ist Paris 2024 Austragungsort der Olympischen Sommerspiele.

Die Idee von Grand Paris ist, die Stadt mit ihren Aussenbezirken zu verschmelzen und die fast 10 Mio. Bewohner der ­Peripherie besser anzubinden. Dafür werden sich neue Metrolinien wie ein Ring um die Aussenbezirke legen. Entlang dieses Grand Paris Express, mit 71 zusätzlichen Bahnhöfen, sollen moderne Wohn- und Geschäftsbauten die neuen Zonen aufwerten und das Zentrum von Paris entlasten. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?