Blogs / Einfach anlegen

Private Equity hat seine Tücken

Privatmarktanlagen wecken zunehmend das Interesse von Privatanlegern. Die Assetklasse erfordert jedoch viel Wissen.

Beatrice Bösiger

Auch Branchengrössen haben mal klein begonnen. Mit gerade mal 30 Mio. $ starteten Jerome Kohlberg, Henry Kravis und George R. Roberts 1978 ihren ersten Private-Equity-Fonds. Die drei Gründer von KKR hatten sich auf Leveraged Buyouts spezialisiert. Solche fremdfinanzierten Übernahmen von Unternehmen waren in den 70er Jahren noch nahezu unbekannt.

Seit damals ist Private Equity (PE) den Kinderschuhen entwachsen. KKR hat sich zu einem Investmentriesen entwickelt; global kommt die Branche insgesamt auf mehr als 4,5 Bio. $ verwaltetes Vermögen. Auch in Europa haben sich die Zuflüsse im vergangenen Jahrzehnt intensiviert, die grossen Fonds sind milliardenschwer.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.
Roland Heinzer 27.09.2021 - 20:33
Privat Equity sollte für Pensionskassen nur erlaubt sein, wenn diese eine genügende Schwankungsreserve ausweisen. Sollte nämlich der Arbeitgeber Konkurs geht, dann bleibt die Versicherungseinrichtung auf den Commitments sitzen und kann die Capital Calls nicht mehr bedienen. Ein Notverkauf in einer Baisse bringt risige Verluste, denn die PE sind völlig illiquide und PE brauchen darum einen langen Anlagehorizont. Die gute Performance… Weiterlesen »