Märkte / Makro

Einigung zwischen Italien und EU in Sicht

Italien hat sich im Haushaltsstreit mit der EU offenbar auf eine Neuverschuldung von 2,04% des BIP geeinigt.

(Reuters) Italien hat nach Informationen des Wirtschaftsministeriums den Haushaltsstreit mit der EU-Kommission beigelegt. Der stellvertretende Ministerpräsident Matteo Salvini von der rechten Lega sprach am Dienstag von «grosser Zufriedenheit mit den erreichten Ergebnissen», ohne sich genauer zu äussern. Vorsichtigere Töne kamen aus dem Büro von Ministerpräsident Giuseppe Conte. Es gebe zunächst nur eine verbale Zusicherung aus Brüssel. Die Einigung könne formell erst bei einem Treffen der EU-Kommission am Mittwoch festgemacht werden. Eine Sprecherin der EU-Kommission hatte zuvor gesagt, die Behörde werde womöglich zur Wochenmitte über das weitere Vorgehen im Haushaltsstreit mit Italien entscheiden. Alle Optionen lägen auf dem Tisch. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?