Märkte / Makro

Einmütigen Anlegern droht böses Erwachen

Am amerikanischen Terminmarkt haben spekulative Händler extreme Positionen aufgebaut. In der Vergangenheit war das oft der Vorbote einer Trendwende.

Anleger sind sich einig: Die Zinsen in den USA werden steigen. Diese Überzeugung gewinnt bei Hedge Funds und anderen Grossinvestoren seit Jahresbeginn kontinuierlich an Popularität – mittlerweile haben die Wetten auf einen Zinsanstieg einen Rekordwert erreicht.

Es ist nicht die einzige extreme Positionierung an den amerikanischen Terminmärkten. Auch über die weitere Entwicklung des Goldpreises herrscht bei Händlern Einhelligkeit: Er wird seine Talfahrt fortsetzen, glauben sie.

Für Privatanleger kann es sich lohnen, die Aktivitäten von professionellen Investoren zu verfolgen, gelten sie doch als besonders versiert. Doch die Vergangenheit zeigt auch, dass es sich nicht immer lohnt, mit dem Strom zu schwimmen. «Bei extremen Positionen tendiert der Markt dazu, sich in den folgenden drei Monaten entgegen dem Konsens zu entwickeln», mahnen die Analysten von Bank of America Merrill Lynch (BofAML).

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