Unternehmen / Industrie

Elma ist deutlich profitabler geworden

Analyse | Das Elektrotechnikunternehmen verbessert die Margen, reduziert die Schulden und will erstmals seit 2008 wieder eine Dividende zahlen.

Der Hersteller von Elektronikkomponenten will zum ersten Mal seit 2008 wieder eine Dividende zahlen, denn die drei in der Dividendenpolitik des Verwaltungsrats formulierten Voraussetzungen waren 2021 erfüllt: Verbesserung der Bilanzstruktur, Abbau der Nettoverschuldung und eine Eigenkapitalquote von über 50%. So ging die Nettoverschuldung von 16,0 auf 14,3 Mio. Fr. zurück, und die Eigenkapitalquote stieg von 46,4 auf 51,8%.

Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende von 2.00 Fr. je Aktie vor und will künftig regelmässig finanzielle Mittel, die nicht für die Weiterentwicklung und den Ausbau der Geschäftstätigkeit benötigt werden, an die Aktionäre ausschütten.

Umsatzrückgang in Europa

Elma ist global aufgestellt und produziert Komponenten für eingebettete Computersysteme (Embedded Computing), modulare Gehäuse, Elektronikschränke und Präzisionshardware-Komponenten. Das operative Geschäft litt wie bei vielen anderen Unternehmen auch unter Problemen in den Lieferketten.

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