Unternehmen / Konsum

Emmi-CEO: «Hohe Kosten beschäftigen uns auch 2022»

Urs Riedener, CEO des Milchverarbeiters, glaubt nicht, dass in der Schweiz die Inflation dauerhaft tief bleibt. Den Preisdruck will er weitergeben.

Wer auch immer als Emmi-CEO auf Urs Riedener folgt, tritt in grosse Fussstapfen. In knapp vierzehn Jahren hat er den Milchkonzern grösser, profitabler und innovativer gemacht. Trotzdem sieht der abtretende Firmenchef weiteres Verbesserungspotenzial, wie er im Gespräch sagt. Zudem äussert er sich zu den Perspektiven von Hafermilch, zum starken Inflationsdruck und zu seinem Rollenverständnis eines Übervaters.

Herr Riedener, die Lancierung von Caffè Latte liegt siebzehn Jahre zurück. Wann kommt ein neuer Kassenschlager von Emmi?
Es liegt viel Know-how und Differenzierung in diesem Produkt, was uns einen Vorsprung auf die Konkurrenz gibt. Der Vorsprung ist so gross und das Produkt läuft so gut, dass es gefährlich ist, ständig nach Neuem zu suchen. Zuerst sollten wir das Potenzial voll ausschöpfen. Der Markt für Kaltkaffeegetränke wächst jährlich im hohen einstelligen Prozentbereich. Emmi Caffè Latte hat ein Wachstumspotenzial von 5 bis 10% pro Jahr.

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