Unternehmen / Konsum

Emmi ist überraschend flott unterwegs

Analyse | Der Milchverarbeiter profitiert von Auslandsgeschäften. Höhere Kosten dürften das Margenwachstum etwas bremsen.

Nach dem bereits starken Halbjahr verlangsamte sich das Wachstumstempo des grössten Schweizer Milchverarbeiters nur wenig. Auch dank Zukäufen stieg der Umsatz auf rund 3,9 Mrd. Fr., und das trotz hoher Vergleichsbasis. Organisch ergab sich ein Plus von 3,6% (1. Halbjahr: 3,7%), was über den eigenen Zielvorgaben und den Markterwartungen liegt. Dabei konnte Emmi einmal mehr in schwierigen Zeiten auf ihre Stärken vertrauen.

Auch im zweiten Pandemiejahr wurde das Geschäft mit der Gastronomie und Industriekunden gebremst, während im Detailhandel eine Rückkehr zu alten Konsumgewohnheiten sichtbar war. In der Schweiz war das Umfeld gewohnt schwierig (gesättigter Markt, Einkaufstourismus), doch die gute Dynamik vor allem in der Region Americas (USA, Spanien, Tunesien, Brasilien, Chile, Frankreich, Mexiko und Kanada) machte den Rückgang mehr als wett.

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