Unternehmen / Konsum

Emmi erntet Früchte ihrer Arbeit

Analyse | Die Milchverarbeiterin besticht mit Resilienz und guter Bilanzqualität. Das Auf und Ab dürfte 2021 aber noch etwas weitergehen.

Emmi hat im Pandemiejahr 2020 eindrücklich unter Beweis gestellt, wie gut sie in den Jahren davor gearbeitet hat. Nach dem Wachstum schlug auch die Gewinnentwicklung die Erwartungen – und die eigene Prognose. Die geografische Diversifikation, die dezentrale Organisation und das breite Produktportfolio federten die hohe Volatilität in den einzelnen Märkten etwas ab. Über das Gesamtjahr betrachtet resultierte so ein organisches Plus von 1,9%. Der Umsatz lag zum ersten Mal über 3,7 Mrd. Fr.

Die Resistenz spiegelt sich auch in der Profitabilität: Emmi steigerte die Bruttomarge gar leicht. Dies, obwohl die Kunden vermehrt zu günstigeren Basisprodukten wie Milch und Käse griffen und der Absatz von margenstärkeren Premium- und Convenienceprodukten infolge der Massnahmen gegen die Verbreitung von Covid-19 litt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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