Emmi will sich wandeln – und weniger abhängig von der Schweiz sein. Allein im vergangenen Jahr sind drei neue Beteiligungen im Ausland dazugekommen. Seit Anfang 2013 hat der Milchverarbeiter 16 Akquisitionen durchgeführt. Und es könnten in den nächsten Jahren noch mehr werden.

Die Portfolioanpassungen sind Teil der Wachstumsstrategie. Insbesondere im Ausland expandiert das Unternehmen und setzt dort bereits fast gleich viel um wie in der Schweiz, wo der Umsatz seit 2014 rückläufig ist.

Denn im Heimmarkt erwirtschaftet Emmi die Hälfte mit Produkten, bei denen sie keine Preissetzungsmacht hat. Dazu gehört das Geschäft mit AOP-Käse, Sorten mit geschützter Ursprungsbezeichnung. Der Bereich leidet unter dem steigenden Käseimport.

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