Unternehmen / Konsum

Emmi und Co. suchen die Nische

Die kleinen Nahrungsmittelhersteller wachsen dank Akquisitionen im Ausland und in Spezialitätenmärkten. Wichtig für den Erfolg ist die Fokussierung.

Emmi könnte 2018 zum ersten Mal im Ausland mehr verdienen als im Heimmarkt Schweiz, glaubt CEO Urs Riedener. Dahinter steckt eine Strategie: Seit mehreren Jahren richtet sich der Fokus des Milchverarbeiters auf ausländische Märkte und Spezialprodukte.

Durch Übernahmen hat er den Umsatz in den letzten zehn Jahren um ein Viertel gesteigert und das schrumpfende inländische Geschäft kompensiert.

Damit ist Emmi nicht allein. Die Probleme der Schweizer Nahrungsmittelhersteller gleichen sich. Das Wachstumspotenzial mit herkömmlichen Produkten im heimischen Markt ist beschränkt.

So mussten Emmi und die kleinere Orior 2017 in der Schweiz einen Umsatzrückgang hinnehmen. Zudem lasten der starke Wettbewerb und der Einkaufstourismus auf den Preisen. Die Margen stagnieren.

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