Unternehmen / Konsum

Emmi senkt Wachstumsprognose

Analyse | Der Milchverarbeiter leidet unter dem Biomilch-Überschuss in Deutschland. Die Fokussierung auf Nischen funktioniert dagegen gut. Die Aktien werden abgestraft.

Es ist ein hartes Verdikt: Die Aktien von Emmi verlieren am Mittwochvormittag in einem schwachen Markt markant. Tatsächlich hat der Luzerner Milchverarbeiter ein durchzogenes erstes Halbjahr hinter sich. Er ist weniger schnell gewachsen als erwartet und senkt die Wachstumprognose für das Gesamtjahr. Gleichzeitig zeigt die stabile Ergebnisentwicklung, dass das Unternehmen mit seiner Strategie auf Kurs ist: Fokus auf hochmargige Nischenprodukte, um so dem Kostendruck zu begegnen.

Der Umsatz sank in der Berichtsperiode 0,7% auf 1663 Mio. Fr. Organisch resultierte ein Plus von 1,6%. Damit verfehlte Emmi die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit einem Zuwachs auf 1690 Mio. gerechnet hatten. Vor allem der negative Währungseffekt von –1,4% schenkte ein.

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