Unternehmen / Industrie

Ems-Chemie lässt nichts anbrennen

Analyse | Trotz weniger Umsatz hat die Chemiegruppe ihr Ergebnis verteidigt. Für 2020 ist dasselbe Kunststück geplant.

«Die Industrie steckt in einer Rezession», betonte Magdalena Martullo an der Jahreskonferenz von Ems-Chemie. Besserung erwartet die ­Delegierte des Verwaltungsrats im laufenden Jahr nicht. Der Anfang sei schlecht verlaufen, die Weltwirtschaft werde schwach und instabil bleiben.

Für das eigene Unternehmen bleibt Martullo aber zuversichtlich, dank innovativem und entsprechend hochmargigem Neugeschäft. Die Pipeline an neuen Anwendungen sei voll, sagte ein Mitglied des vollzählig anwesenden Verwaltungsrats am Rande der Veranstaltung. Gestützt darauf glauben die Verantwortlichen, das Kunststück von 2019 wiederholen und den Betriebsgewinn (Ebit) auch im laufenden Jahr halten zu können.

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