Unternehmen / Finanz

Ende der Börsenäquivalenz vergünstigt Aktienhandel

Inländische Investoren in Schweizer Aktien profitieren vom Ende der EU-Anerkennung. Die erhöhte Liquidität an der SIX hat die Handelsspanne verengt.

Knapp drei Monate ist es her, dass die Schweizer Börse am 1. Juli die Anerkennung durch die EU verloren hat. Seither dürfen Händler in der EU nicht mehr an der Schweizer Börse handeln. Auf das Geschäft der Schweizer Börsenbetreiberin SIX Group hat sich das Ende der sogenannten Börsenäquivalenz positiv ausgewirkt. Die Gegenmassnahmen des Bundesrats, das Verbot des Handels mit Schweizer Aktien im Ausland, haben ihr Handelsvolumen in die Höhe schnellen lassen.

26% betrug im Juli der Anstieg der Volumen gegenüber dem Vormonat. Seither hat sich der Handel auf hohem Niveau eingependelt. Profitiert haben Schweizer Investoren. «Mit dem Wegfall der Äquivalenz ist die Orderbuchqualität eher besser geworden», sagt Jürg Schneider von der SIX. «Dadurch sind die impliziten Handelskosten, die Spreads, im Durchschnitt signifikant gesunken.»

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.