Märkte / Makro

Energieautonomie sorgt für Streit

Barack Obama will mit Eingriffen den Energieverbrauch senken und alternative Energien fördern. Mitt Romney dagegen glaubt an die Selbstregulierung der Märkte und ist ein Verfechter dezentraler Entscheide.

Die Vereinigten Staaten sind in Sachen Energie in einer beneidenswerten Lage. Sie sitzen auf den weltweit grössten förderbaren Reserven von Kohle – bei heutigem Verbrauch reichen die Vorräte für mehr als zweihundert Jahre. Die USA verfügen dank neuer Technologie über eine so grosse Gasproduktion, dass im vergangenen Jahr 94% des im Land konsumierten Gases aus einheimischen Quellen stammten. Im Jahr 2035 werden die Vereinigten Staaten ein Nettoexporteur von Gas sein. Sie sind zudem der drittgrösste Ölförderer der Welt. Sie verbrauchen aber so viel des schwarzen Goldes, dass sie zusätzlichen Brenn- und Treibstoff einführen müssen. Im Jahr 2010 betrugen die Nettoimporte 49% des Gesamtkonsums. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?