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Energiedienst signalisiert Gewinnsprung

Der Stromversoger stellt ein deutlich höheren Halbjahresergebnis in Aussicht und begründet das mit Bewertungseffekten bei der Personalvorsorge.

(AWP) Der deutsch-schweizerische Stromversorger Energiedienst (EDHN 42.50 +0.00%) rechnet mit einem deutlich höheren Halbjahresergebnis. Das liegt insbesondere an Bewertungseffekten bei der Personalvorsorge in Deutschland.

«Kapitalmarkteffekte und operativen Effekte» hätten zu einem Betriebsergebnis Ebit voraussichtlich deutlich über dem Vorjahresniveau geführt, hiess es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Konsolidiert werde der Ebit rund 82 Mio. € betragen nach 43 Mio. im ersten Semester 2021 – also fast doppelt so viel.

Die Steigerung resultiere im Wesentlichen aus der positiven Kapitalmarktentwicklung im ersten Halbjahr, die zu ergebniswirksamen Bewertungseffekten bei der Personalvorsorge in Deutschland geführt habe, hiess es. Energiedienst rapportiert nach Swiss GAAP FER. Daher würden die Effekte direkt im Ebit gebucht.

Als binationales Unternehmen hat Energiedienst in Laufenburg und in Rheinfelden viele Mitarbeiter, die täglich über die Grenze pendeln. Bereinigt um die Effekte werde der Ebit rund 34 Mio. € betragen nach einem solchen von 26 Mio. € im Vorjahr (+31%).

Das endgültige Ergebnis wird Energiedienst am 25. Juli publizieren.

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