Unternehmen / Energie

Energiedienst ist vorsichtig optimistisch

Analyse | Die Erholung der Strompreise könne künftig zu Resultatverbesserungen führen, sagt der Versorger im Ausblick. 2017 war das Betriebsergebnis aber noch rückläufig.

Noch einmal hat der niedrige Grosshandelspreis für Strom das Resultat von Energiedienst im Jahr 2017 belastet. Dazu kamen einmalige Sonderkosten wegen des Abbruchs eines Pumpspeicherkraftwerk-Projekts. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) reduzierte sich deshalb 24%. Ins laufende Jahr blickt der deutsch-schweizerische Versorger vorsichtig optimistisch. Die Strompreise hätten die Talsohle durchschritten, sagte CEO Martin Steiger an der Bilanzmedienkonferenz in Rheinfelden. Die Erholung, die Mitte 2017 eingesetzt habe, werde nach 2018 zu Resultatverbesserungen führen.

Der Umsatz von Energiedienst sank in der Berichtsperiode 4,5% auf 911 Mio. €. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf den rückläufigen Stromabsatz zurückzuführen. Dieser reduzierte sich 8% auf 8,08 Mio. Kilowattstunden (kWh). Grossen Anteil an diesem Rückgang hatte das Geschäft mit Partnern im Netz (Verbundgeschäft), das 14,5% abnahm.

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