Unternehmen / Energie

Energiedienst verzeichnet Gewinnrückang

Der deutsch-schweizerische Energieversorger hat im ersten Halbjahr weniger verdient. Schuld haben Bewertungseffekte.

(AWP/SYC) Die Coronapandemie hat dem deutsch-schweizerischen Energieversorger Energiedienst einen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotz mehr Einnahmen musste das Unternehmen im ersten Halbjahr einen Gewinnrückgang hinnehmen und wird das Ebit-Ziel (Betriebsergebnis) für das Gesamtjahr verfehlen.

Der Betriebsertrag sei im ersten Semester um 10% auf 531,7 Mio. € gestiegen, teilte die Firma am Freitagabend in einem Communiqué mit. Eine positive Preisentwicklung im Stromvertriebsgeschäft, die gestiegenen Stromhandelsmengen, ein Anstieg der durchlaufenden regulatorischen Geschäfte sowie höhere Netznutzungserlöse hätten im Wesentlichen zu diesem Plus geführt. Die positive Preisentwicklung dürfte damit zusammenhängen, dass Energiedienst die Preise wie die meisten Versorger jeweils drei Jahre im Voraus absichert, und die Absicherungspreise im Jahr 2017 höher waren als 2016. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?