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Energiedienst wird Ziele nicht erreichen

Der deutsch-schweizerische Stromversorger wird durch die Coronakrise gebremst und kappt die Prognose für 2020.

(AWP) Der deutsch-schweizerische Stromversorger Energiedienst (EDHN 28.3 1.07%) muss den Ausblick für das laufende Jahr zurücknehmen. Die Coronakrise und deren Auswirkungen würden das Ergebnis belasten.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) werde aus heutiger Sicht wegen den Belastungen durch die Pandemie ein Niveau von 41 Mio. € nicht erreichen, teilte das an der Schweizer Börse SIX kotierte Unternehmen am Dienstagabend mit.

Genannt werden zum einen negative Kapitalmarktentwicklungen, die sich über die Personalvorsorge Deutschland auswirkten, sowie die wirtschaftlichen Folgeschäden der Krise. Insbesondere im Segment “Kundennahe Energielösungen” werde ein rückläufiger Absatz im Strom- und Photovoltaikbereich erwartet, hiess es.

Die Entwicklungen könnten heute allerdings noch nicht abschliessend quantifiziert werden. In Abhängigkeit der Dauer der Coronapandemie und ihrer Auswirkungen, der Entwicklung des Kapitalmarktes sowie der Wasserdurchfluss bis zum Jahresende könnte der EBIT 41 Mio. sogar deutlich unterschreiten.

Anfang März hatte die Gesellschaft mitgeteilt, dass sie bei durchschnittlichem Wasserdurchfluss und stabilem Kapitalmarkt für 2020 mit einem EBIT mindestens auf dem Niveau des bereinigten EBIT des Jahres 2019 rechne. Dieser erreichte konkret 41,4 Mio. €.

An der Gewinnbeteiligung für die Aktionäre soll derweil festgehalten werden: Über eine Dividende in Höhe von 0.75 Fr. je Aktie für das Geschäftsjahr 2019 soll wie geplant an der Generalversammlung am 28. April abgestimmt werden.

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