Unternehmen / Schweiz

Enges Korsett für kotierte Firmen

Die Regeln der Börse zur Ad-hoc-Publizität schreiben vor, über was und wie Anleger informiert werden müssen.

Hemmungslos drauflos twittern wie US-Präsident Donald Trump – das geht für kotierte Unternehmen nicht. In der Kommunikation mit ihren Aktionären und der weiteren Öffentlichkeit können sie nicht einfach tun, was sie wollen. Sie müssen Regeln beachten. Die schwierigste unter diesen ist die sogenannte Ad-hoc-Publizität. Sie zielt darauf ab, dass alle gegenwärtigen und potenziellen Marktteilnehmer von kotierten Unternehmen chancengleich mit möglicherweise kursrelevanten Informationen versorgt werden.

Mit der Kotierung von Aktien und anderen Effekten an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange müssen die Unternehmen Vorschriften erfüllen, die garantieren sollen, dass mit diesen Effekten in transparenter Weise und unter Gleichbehandlung der Marktteilnehmer gehandelt wird. Die Vorschriften decken Folgendes ab: Regelmeldepflichten, Rechnungslegung, Corporate Governance, Ad-hoc-Publizität, Offenlegung von Management-Transaktionen und Offenlegung von Beteiligungen.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare