Märkte

Signale der Entspannung am Anleihenmarkt

Anleger können dieses Jahr trotz Coronakrise positive Erträge mit Obligationen von Unternehmen erzielen. Die Zahl der Pleiten sinkt im Sommer vorerst.

An den globalen Märkten für Unternehmensanleihen mehren sich seit dem Sommer die erfreulichen Signale: So lässt der Stress durch Zahlungsausfälle derzeit nach. Im August machte sich dabei eine bemerkenswerte Zweiteilung über den Atlantik hinweg bemerkbar. Während in den USA zuletzt die Zahl der Pleiten erheblich sank, stieg sie in Europa. Dies berichtet die Ratingagentur Moody’s im monatlichen Default Report, der alle von ihr benoteten Unternehmen untersucht. Gleichwohl scheint es für eine Entwarnung noch zu früh zu sein.

Erfreulich für Anleger ist allerdings, dass bei vielen Obligationen trotz des Ausverkaufs im März längst wieder positive Erträge in diesem Jahr winken. Der Anleihenmarkt werde geprägt durch die Jagd nach Rendite durch die Investoren, schreiben die Strategen von Unicredit. Dies zeige sich vor allem in einer höheren Nachfrage für nachrangige Papiere mit Anlagequalität (Investment Grade) und Hochzinsobligationen. Dadurch steigen die Kurse, und die Renditen sinken. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

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