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Unternehmen / Schweiz

Santhera steht im Clinch mit der EMA

Europas Gesundheitsbehörde lehnt Raxone ab. Die Aktien stürzen um fast die Hälfte ab. Santhera will den Entscheid anfechten. Ob das klappt, ist ungewiss.

Santhera hat am Freitag einen herben Rückschlag erlitten. Die Europäische Gesundheitsbehörde EMA hat den Zulassungsantrag für Raxone zur Behandlung von steroidresistenten Patienten mit Muskelschwund (Duchenne-Muskeldystrophie, DMD) erneut zurückgewiesen. Bereits im Mai blitzte das Liestaler Biotech-Unternehmen vor dem Entscheidungsgremium CHMP der EMA ab.

«Für uns ist es eine grosse Enttäuschung, aber wir bleiben dran», sagt Thomas Meier, CEO von Santhera. Die CHMP habe angezweifelt, ob die für die Zulassung relevanten Resultate der Studie Delos dem Nachweis der Wirksamkeit genügend Rechnung tragen. Für Meier ist das angesichts des medizinischen Bedarfs der Patienten ein unverständlicher Entscheid. Da diese Patienten aus diversen Gründen keine Steroide mehr nehmen können, gibt es für sie keine Behandlungsmöglichkeiten mehr. Ihre Lungenfunktion nimmt infolge des Muskelschwunds rapide ab.

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