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Erdgas zwischen Teufelszeug und Hoffnungsträger

Verschiedene Gerichte stoppen in den USA Erdgas-Pipelines. Europa setzt im Energiewandel derweil auf Gas.

Für 4 Mrd.  $ übernimmt Berkshire Hathaway die Erdgasinfrastruktur von Dominion Energy. Auf diese Schlagzeile vom Sonntag folgten lauter schlechte Nachrichten für die Betreiber von Erdgas-Pipelines: Am Montag verlor die Trump-Regierung vor dem obersten Gericht einen Fall, der die eingeschlafene Planung der Keystone XL Pipeline hätte beleben sollen. Ein anderes Gericht in den USA verhängte zudem einen Stopp über die Dakota Access Pipeline. Das ist das erste Mal, dass Umweltschützer juristisch erfolgreich gegen eine sich bereits in ­Betrieb befindende Pipeline vorgingen.

Neben dem Deal mit Warren Buffet kündigte Dominion zudem an, die Atlantic Coast Pipeline nicht zu bauen – es ist bereits das dritte Erdgas-Pipeline-Projekt das dieses Jahr in den USA wieder in der Schublade verschwindet. Der juristische und gesellschaftliche Gegenwind weht stark, was Unternehmen auch künftig vorsichtiger machen wird, wenn es um grosse neue Projekte geht. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.