Märkte / Rohstoffe

Erdölmarkt unter Beschuss

Die Anschläge richteten sich gegen Saudi-Arabien, aber ihre Auswirkungen sind weltweit zu spüren.

Die Marktreaktion auf die Luftangriffe auf Saudi-Arabien am Wochenende zeigt einmal mehr, wie anfällig Öl für geopolitische Schocks ist. Brent stieg zuerst 20% und pendelte sich am Dienstag bei 67 $ pro Barrel ein. Der Anschlag auf den Ölverarbeitungskomplex Abkaik sowie das Ölfeld Khurais hat 5,7 Mio. Fass pro Tag eliminiert. Das macht gut die Hälfte der Fördermenge des Königreichs und beinahe 7% der globalen Ölproduktion aus.

Zum Angriff haben sich die jemenitischen Huthi-Rebellen bekannt, aber ihre Verantwortung ist kein allgemein akzeptierter Fakt. Die bewaffneten Drohnen oder ballistischen Raketen – je nach Quelle – schlugen im Nordwesten ein. Das ist geografisch näher am Iran und am Irak als am Jemen. Deshalb wurden Vermutungen laut, dass schiitische Milizen aus dem Irak die Geschosse orchestriert haben. Bagdad weist die Spekulationen vehement zurück.

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