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Nun wollen sie doch mitregieren, die deutschen Sozialdemokraten. Die SPD wird mit den Unionsparteien von Kanzlerin Merkel verhandeln – «ergebnisoffen», sagt Parteichef Schulz. Sollten besser Dichter und Denker wie die beiden Friedriche, Hölderlin (links) und Nietzsche (kongenial rechts) eine grosse Koalition aushandeln? Etwa so – Nietzsche: «Dass man aber eigentlich nur unter Gleichgesinnten, Gleichgewillten ge­deihen kann, ist mein Glaubenssatz.» Hölderlin: «Und alles ­Getrennte findet sich wieder.» Nietzsche: «In Wahrheit heisst ­etwas wollen ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können.» Hölderlin: «Es ist nichts so klein und wenig, wor­an man sich nicht begeistern könnte.» Nietzsche: «Was wissen wir, wozu uns die Umstände treiben können!» Hölderlin: «Ich sehe, was notwendig ist, und weil ich es sehe, so soll es auch werden.» Nietzsche: «Die Notwendigkeit ist kein Tatbestand, sondern eine Interpretation.» Hölderlin: «Der Menge gefällt, was auf den Marktplatz taugt.» Nietzsche: «Pfui! Ihr wollt in dieses System hinein, wo man entweder Rad sein muss, voll und ganz, oder unter die Räder gerät!» Hölderlin: «Verbunden sind wir stark und unwandelbar.» Nietzsche: «Ein Amt ist gut: Man legt es zwischen sich und die Menschen.»