Unternehmen / Finanz

Ermotti fühlt sich von Bundesrat im Stich gelassen

Der UBS-CEO hätte sich im Rechtsstreit in Paris nach den Angriffen des französischen Finanzministers mehr Unterstützung aus Bern gewünscht.

(AWP) Die Spitze der Grossbank UBS vermisst im Kampf gegen eine Milliarden- Busse in Frankreich den Rückhalt des Schweizer Bundesrats. So sei die Attacke von Frankreichs Finanzminister auf die UBS in der Schweiz unwidersprochen geblieben.

Er fühle sich «ein bisschen» im Stich gelassen, sagte UBS-CEO Sergio Ermotti in einem am Donnerstag veröffentlichten «Blick»-Interview. «Es kann nicht sein, dass sich ein französischer Finanzminister öffentlich während der Untersuchung einen Schuldspruch für die UBS wünscht und die Schweiz reagiert nicht darauf.» Man müsse sich vorstellen, was los wäre, wenn ein Schweizer Bundesrat während eines Verfahrens die Verurteilung eines Unternehmens wünschen würde, sagte der 58-jährige Manager.

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