Märkte / Makro

Finanzmärkte: Verluste nach Nein der Griechen

Nach dem Referendum-Nein der Griechen starten die Aktienmärkte mit Verlusten in die neue Woche. Vor allem Banktitel leiden. Doch der grosse Kursrutsch bleibt aus.

(Reuters) Das Nein der Griechen zum Reformpaket der Gläubiger hat den Euro am Montag belastet. Dramatische Kurseinbrüche blieben allerdings aus: Die Gemeinschaftswährung fiel in der Spitze auf 1.0967 $ und lag damit 1,3% im Minus. Anschliessend machte sie Boden gut und notierte am Abend zu 1.1062 $. Zum Franken fiel der Euro zunächst unter 1.04 Fr., stieg aber bis zum Abend auf 1.0446 Fr.

«Momentan scheint das alles sehr zurückhaltend zu sein, die Bewegungen waren nicht so drastisch wie erwartet», sagte Devisenstratege Mitul Kotecha von Barclays in Singapur. Viele Investoren warteten momentan lieber ab. «Es sieht nicht nach Panikverkäufen aus, weil die Anleger erst sehen wollen, wie die Griechen-Saga nun weitergeht.» Bei dem Referendum am Sonntag haben nach offiziellen Angaben rund 61% der Griechen die Sparforderungen abgelehnt, die EU, EZB und IWF im Gegenzug für weitere Kredite gemacht hatten. Viele Investoren halten das Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone nun für wahrscheinlicher als zuvor.

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