Unternehmen / Ausland

Erste grüne Sprossen im Bergbau

Minenunternehmen verwenden vermehrt saubere Technologien. Sie tun es nicht nur der Umwelt zuliebe.

Bergbau hat lang als dreckige, verschmutzende Tätigkeit gegolten. Jetzt hoffen Minenunternehmen wie Glencore, Rio Tinto und andere, diese Einschätzung ändern zu können, indem sie vermehrt grüne Technologien einsetzen.

Möglich gemacht hat dies unter anderem der deutliche Fall der Kosten für Sonnen- und Windenergie. Erneuerbare Energien werden dadurch zu tragfähigen Alternativen für Rohstoffproduzenten, die grosse Mengen Energie brauchen, um im Alltag gebrauchte Mineralien zu fördern und zu verarbeiten.

Die Bergbaukonzerne entsprechen gleichzeitig einem wachsenden Wunsch grosser Rohstoffkonsumenten, die umwelt- und klimafreundlich produzierte Waren anbieten wollen. So will etwa der Schweizer Nahrungsmittelriese Nestlé ab 2020 das Aluminium für seine Nespresso-Kapseln nur noch aus nachhaltiger Herstellung beziehen. Dabei sollen unter anderem strikte Limiten für Treibhausgasemissionen beachtet werden.

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