Unternehmen / Ausland

Erster Impfstoff strauchelt

Die schnellsten Projekte werden wohl nicht vor Frühjahr 2021 bereit sein.

Eines der führenden Coronaimpfstoffprojekte wurde zurückgeworfen. Das britische Pharmaunternehmen AstraZeneca hat die Rekrutierung für seine Phase-III-Studie suspendiert, wie am Dienstag bekannt wurde. Eine Probandin hatte Symptome einer Transversen Myelitis gezeigt, einer Entzündung des Rückenmarks. 

Sollte diese schwere neurologische Störung durch den Impfstoffkandidaten ausgelöst worden sein, könnte es das ganze Entwicklungsprojekt infrage stellen. Das muss nun abgeklärt werden.

Unterbruch ist normal

Es ist nicht aussergewöhnlich, dass die Patientenrekrutierung für Medikamentenstudien angehalten wird, wenn eine Person schwer erkrankt. Das hat in den USA auch der Direktor der National Institutes of Health, Francis Collins, Senatoren versichert. An den Phase-III-Studien sollen jeweils 30 000 Freiwillige teilnehmen. Bei so vielen Menschen sei zu erwarten, dass einige erkranken. Dabei gelte es jedes Mal abzuklären, ob der verabreichte Wirkstoff der Auslöser dafür sein könnte. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare