Unternehmen / Energie

Ertrag aus Stromhandel sinkt

Die bislang erfolgreichste Sparte der Schweizer Energiekonzerne leidet unter dem Ausschluss vom EU-Strommarkt.

Die Energiekonzerne haben schwierige Jahre hinter sich. Wegen der tiefen Marktpreise mussten sie ihren Strom zeitweise zur Hälfte der Produktionskosten verkaufen, Abschreibungen auf den Kraftwerken vornehmen und dabei zusehen, wie Verluste an der Substanz nagten. Doch es gab einen Geschäftsbereich, der in diesen Jahren die Stimmung hob: den Stromhandel. Er generierte durchweg stabilen oder steigenden Ertrag, wie sich in den Jahresabschlüssen der Unternehmen zeigt.

Im Geschäftsbericht des Jahres 2017/2018, den Axpo vor einem Monat vorgelegt hat, heisst es, das erfolgreiche Handelsgeschäft habe dazu beigetragen, den tieferen Stromerlös aus der Schweiz zu kompensieren. Alpiq beschreibt im Geschäftsbericht 2017 die «erfolgreiche Performance» des internationalen Energiehandels, und BKW spricht von einem «ausgezeichneten Handelsresultat».

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