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Erweiterte Syngenta wird zur Börsenkandidatin in Hongkong

Trotz politischer Unruhen erlebt die Börse in der ehemaligen britischen Kronkolonie eine IPO-Welle. Aktien Festlandchinas stützen den Hang-Seng-Index.

In Hongkong dominieren nach sechs Monaten zunehmend gewaltsamer Proteste leere Läden und Restaurants das Stadtbild. Dabei zeichnet sich nach wie vor kein Ende des Aufruhrs in der stark von Dienstleistungen abhängigen Volkswirtschaft ab. Den Forderungen nach politischen Reformen der Demokratiebewegung steht eine unverrückbar harte Haltung Pekings  gegenüber. Darüber hinaus hat die kleine und weltoffene Volkswirtschaft im Verlauf der vergangenen Monate zunehmend die Auswirkungen des amerikanisch-chinesischen Handelskonflikts zu spüren bekommen.

IPO-Weltmeister

Gemäss Schätzungen des Internationalen Währungsfonds ist das Bruttoinlandprodukt der Stadt im Vorjahr 1,9% geschrumpft und wird 2020 gerade einmal 0,2% wachsen. Bemerkenswerterweise hat die Rezession bisher nicht auf den lokalen Aktienmarkt durchgeschlagen. Vielmehr notiert der Hang-Seng-Index des Hong Kong Exchanges and Clearing (HKEX) heute rund 13% höher als vor einem Jahr. Das Vertrauen der Investoren in die Stabilität des internationalen Finanzzentrums spiegelt  sich auch darin, dass der Hongkonger Aktienmarkt 2019 in Sachen Börsengänge mit einem Volumen von 40 Mrd. $ weltweit den Spitzenplatz eingenommen hat.

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