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Märkte / Makro

Nordkorea bleibt nur die Flucht nach vorn

Die gestiegenen Chancen einer Normalisierung der Beziehung zwischen den zwei Koreas werden nicht von persönlichen Vorlieben Kim Jong-uns, sondern von knallharten geopolitischen und wirtschaftlichen Faktoren diktiert.

Es sieht nicht gerade nach Normalisierungsoffensive aus, wenn Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un den US-Präsidenten Barack Obama als «Affen im Urwald» tituliert. Der verbale Angriff folgte auf Wirtschaftssanktionen, die von den USA Anfang Jahr wegen einer mutmasslich von Nordkorea ausgegangenen Hackerattacke gegen den Unterhaltungskonzern Sony verhängt worden waren. Doch hat der  nordkoreanische Machthaber nur wenige Tage nach seiner verbalen Attacke gegen den politischen Führer des engsten militärischen Verbündeten von Seoul in seiner Neujahrsansprache sechzehn Mal das Wort «Wiedervereinigung» verwendet und Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye ein Gipfeltreffen in Aussicht gestellt.

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