Unternehmen / Finanz

«Es gibt heute zu viele Asset-Manager»

Martin Gilbert, stellvertretender Vorsitzender des Standard-Life-Aberdeen-Verwaltungsrats, zu den Chancen und den Risiken in der Vermögensverwaltung.

Das Asset Management hat sich in den vergangenen Jahrzehnten massiv verändert. Zum einen ist die Industrie schnell gewachsen, sie leidet aber auch unter dem Aufstieg günstiger passiver Anlageprodukte, die lediglich den Index abbilden. Martin Gilbert hat diese Entwicklung hautnah miterlebt. Vor 36 Jahren gründete er das Fondshaus Aberdeen Asset Management mit, das 2017 mit Standard Life fusioniert wurde. Bis zur Fusion führte er den Vermögensverwalter als CEO. Heute trägt er als Verwaltungsratspräsident des Investmentarms immer noch in leitender Position Verantwortung.

Herr Gilbert, womit kämpft die Asset-Management-Industrie derzeit am meisten?
Es gibt von drei Stellen Gegenwind. Erstens ist da die Verlagerung von aktiver zu passiver Verwaltung. Zweitens gibt es Margendruck, und drittens beobachten wir einen Trend von kotierten zu nichtkotierten Anlagen.

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