Unternehmen / Finanz

Cembra-Chef: «Es gibt immer einen Notfallplan»

Robert Oudmayer, CEO der Cembra Money Bank, sieht kein Klumpenrisiko vom Wachstum mit Kreditkarten. Auch weil er an funktionierende Ehen glaubt.

Cembra Money Bank hat sich in wenigen Jahren aus ihrer Abhängigkeit vom Privatkreditgeschäft wegdiversifiziert. Die treibende Kraft sind Übernahmen und das Kartengeschäft. CEO Robert Oudmayer erklärt, wie die Chancen auf weitere Zukäufe stehen, warum er trotz Konjunkturschwäche keine faulen Kredite fürchtet und wieso er mit der Schweiz trotz Maximalzins zufrieden ist.

Herr Oudmayer, das Kreditgeschäft ist oft Kritik ausgesetzt. Besonders das Thema Überschuldung wird thematisiert. Hat Cembra ein Imageproblem?
Das glaube ich nicht. Die Schweiz ist bei der Kreditvergabe vorbildlich. Es gibt Budgetkalkulationen, eine Stornierungsfrist, einen Maximalzins. Kein anderes Land schützt Kunden so gut. Vergleichen Sie das mit Grossbritannien, wo Banken 25% Zins auf Kreditkartenausstände verlangen.

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