Märkte / Derivate

ETF-Anbieter suchen Wachstum in Europa

Konkurrenzkampf der Anbieter passiver Produkte verschärft sich. Was das für Anleger heisst.

Ausgerechnet einer der grössten Vermögensverwalter der Welt ist in Europa eine kleine Nummer. Doch das will er baldmöglichst ändern. Vanguard, Spezialist für kostengünstiges Anlegen, will in den kommenden Monaten den Alten Kontinent deutlich stärker ins Visier nehmen und den grossen Rückstand auf Rivale BlackRock reduzieren.

«Wir haben in Europa derzeit 22 passiv gemanagte Fonds, also Exchange Traded Funds, ETF», sagt Vanguards Europa-Chef Sean Hagerty im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft». «Wir werden bald eine grössere Palette an Produkten anbieten.» Im Gegensatz zu BlackRock strebt Vanguard keine breite Abdeckung von Indizes an. «Nur Produkte, die ein genügend hohes Volumen versprechen und langlebig sind, schaffen es zur Marktreife», sagt Hagerty. Zudem setzt Vanguard auf günstige Indexanbieter. In Europa bildet der Anbieter den eher unbekannten Index von FTSE ab, während die Konkurrenten auf die gängigeren MSCI Europe oder Euro-Stoxx-Indizes setzen.

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