Unternehmen / Finanz

EU-Anerkennung der Börse in der Schwebe

Die Betreiberin des grössten heimischen Handelsplatzes wähnt sich dank Gegenmassnahmen gut geschützt. Dennoch würde es Verlierer geben.

Ende Juni läuft die befristete EU-Anerkennung für die Schweizer Börse (SIX) aus. Die EU-Kommission droht mit dem Entzug der sogenannten Äquivalenz, um den Bundesrat dazu zu bringen, das ausgehandelte Rahmenabkommen zu unterschreiben. Vergangenen Freitag äusserte sich die Landesregierung zu diesem Vertrag, der zuvor in Konsultationen Kritik von links bis rechts geerntet hat. Der Bundesrat möchte nun noch drei Dinge geklärt haben.

Ein unumwundenes Ja zum Vertrag mit sofortiger Unterzeichnung gab es am Freitag nicht. Dennoch erwartet der Bundesrat, dass die Börsenäquivalenz nun verlängert wird. Am Dienstag teilte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker mit, er sehe in den Äusserungen des Bundesrats «einen positiven Schritt». Dieser würde es erlauben, «diesen wichtigen Rahmenvertrag sobald wie möglich gemeinsam zu unterzeichnen». Juncker schrieb, er sei offen über Präzisierungen zu diskutieren.

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