Unternehmen / Finanz

SIX: EU-Anerkennung droht auszulaufen

Die Verhandlungen zwischen der Schweiz und der EU stocken. Gemäss EU-Vizepräsident Maros Sefcovic mangelt es an Fortschritten.

(AWP) Die EU-Kommission hat am Dienstag einen «Mangel an Fortschritt» beim institutionellen Rahmenabkommen festgestellt. Man sehe daher «keinen Bedarf, eine Entscheidung zu fällen», sagte EU-Vizepräsident Maros Sefcovic. Damit droht die Börsenäquivalenz Ende Juni auszulaufen.

Von einem Journalisten auf die Äquivalenzanerkennung für die Schweizer Börse angesprochen, sagte der EU-Vizepräsident, wenn die EU-Kommission «nicht explizit anders entscheidet», laufe die Börsenäquivalenz automatisch am 30. Juni aus. «Ich denke, das ist eine sehr, sehr klare Aussage.»

Die EU-Kommission, inklusive EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sowie EU-Kommissar Johannes Hahn, hätten alles gemacht, um ein Resultat zu erreichen, sagte Sefcovic weiter. «Wir haben unser Bestes gegeben.» Aus Sicht der Brüsseler Behörde ist es ein faires Abkommen, bei dem die EU «an ihre Grenze» gegangen ist, wie ein Experte erklärte.

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