Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Brexit
Märkte / Makro

EU ohne UK: Irland tut es am meisten weh

Der Wohlfahrtseffekt des Brexit ist am schlimmsten für die Briten selbst. Auch andere Volkswirtschaften werden in Mitleidenschaft gezogen.
Dies ist der dritte Teil einer fünfteiligen Serie.

Es sind nur ungefähre Schätzungen, die Ökonomen zum gesamtwirtschaftlichen Effekt des Brexit präsentieren können. Das hängt nicht nur daran, dass wirtschaftliche Prognosen komplexer Systeme immer mit grosser Unsicherheit behaftet sind, sondern es ist darüber hinaus ganz entscheidend, wie das Verhältnis des Vereinigten Königreichs zur EU in Zukunft aussehen wird – und das wird erst in der Übergangsperiode bis Ende Jahr klar werden.

Den Wohlfahrtseffekt verschiedener Brexit-Szenarien haben Gabriel Felbermayr, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, und seine Mitautoren versucht zu berechnen. Die drei Szenarien sind: ein «harter Brexit», bei dem nur die Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) gelten. Ein «weicher Brexit», in dem ein weitreichendes Freihandelsabkommen mit der EU implementiert wird. Im dritten Szenario eines «Global Britain» verzichtet das Vereinigte Königreich einseitig auf Einfuhrzölle.

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