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EU: Schweiz immer noch eine Steueroase

Die EU-Finanzminister haben Luxemburg, Liechtenstein und Peru von ihrer grauen Liste gestrichen. Die Schweiz gilt indes weiterhin als Steuerparadies.

(AWP) Die EU-Finanzminister haben am Dienstag in Luxemburg, Liechtenstein und Peru von ihrer «grauen Liste» der Steuerparadiese gestrichen. Für die Schweiz, die ebenfalls auf der «grauen Liste» steht, dürfte es zeitlich langsam eng werden.

In einer Mitteilung begründeten die EU-Finanzminister ihren Entscheid damit, dass Liechtenstein und Peru die dazu notwendigen Reformen durchgeführt hätten. Ausserdem verschoben die EU-Minister Palau von der «schwarzen Liste» der nicht kooperativen Länder und Gebietskörperschaften auf die «graue».

Dies sei möglich gewesen, da der Inselstaat im pazifischen Ozean Zusagen «auf hoher politischer Ebene» gemacht habe, die von der EU festgestellten Mängel zu beheben. Damit stehen zurzeit noch sechs Jurisdiktionen auf der «schwarzen Liste»: Es sind Amerikanisch-Samoa, Guam, Namibia, Samoa, Trinidad und Tobago sowie die Amerikanischen Jungferninseln.

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