Unternehmen / Schweiz

EU schlägt begrenzte Äquivalenz für Börse vor

Die EU-Kommission beschränkt die für Schweizer Börse zentrale Äquivalenzanerkennung vorerst auf ein Jahr.

(AWP) EU-Vizekommissionspräsident Valdis Dombrovskis hat am Mittwoch in Brüssel bestätigt: Die Anerkennung der Gleichwertigkeit der Schweizer Börse durch die EU wird mit dem Rahmenabkommen verknüpft – die Gleichwertigkeit gilt deshalb vorerst nur für ein Jahr.

«Tatsächlich schlagen wir eine zeitlich limitierten Äquivalenz bis Ende 2018 vor.» Dies sei die Folge von «aktuell nicht genügend substanziellem Fortschritt beim institutionellen Rahmenabkommen», sagte der EU-Vizekommissionspräsident weiter. Die Anerkennung der Gleichwertigkeit könne aber «im Falle von genügend Fortschritten» verlängert werden.

Im Übrigen entspreche dies den Schlussfolgerungen von 2014 und jenen von Februar 2017 der EU-Staaten, in denen sie «jeglichen künftigen Zugang zum EU-Binnenmarkt» von einem Rahmenabkommen zur Bedingung gemacht hätten. Ende nächsten Jahres werde er dann den Fortschritt beim Rahmenabkommen überprüfen.

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