Meinungen aggregieren und Handlungen koordinieren – das ist eine der wesentlichen Funktionen organisierter und transparenter Märkte. Man kann schon seine eigene Meinung haben, aber wenn sie zu lange zu stark vom Hauptstrom abweicht, wird es teuer. Verpasste Gewinne und erlittene Verluste können ihren Tribut fordern.

Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet. Im Mai 2007 begann der DJ US Value seinen relativen Abwärtstrend zum DJ US Growth. Von New York strahlte die Stärke von Wachstumsaktien über die ganze Welt aus. Im November 2020 ging dieser relative Trend zu Ende. Wie üblich vollzog er keine abrupte Kehrtwende zum DJ US Growth. Nunmehr ist die relative Stärke von Value zu Growth als Trend etabliert.

Value beflügelt Bankaktien

Aus vielen akademischen Untersuchungen ist bekannt, dass eine während sechs Monaten anhaltende relative Stärke sich meistens über längere Zeit fortsetzt. Davon profitieren auch Bankaktien, darunter die europäischen.

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