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Euro-Minister warnen vor zu hohen Erwartungen

Heute Abend findet ein weiteres Treffen der Eurozone statt. Die Finanzminister haben bereits die Hoffnung auf eine rasche Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland gedämpft.

(Reuters) Im griechischen Schuldenstreit haben die Euro-Finanzminister die Hoffnungen auf eine unmittelbar bevorstehende Einigung gedämpft. Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem lobte am Montag zwar die Vorlage neuer Reformvorschläge aus Athen als wichtigen Schritt. Für eine eingehende Bewertung sei aber mehr Zeit nötig. EU-Vertretern zufolge soll beim Euro-Sondergipfel am Abend dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras noch einmal deutlich gemacht werden, dass seine Regierung zunächst eine Einigung mit den Institutionen von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) erreichen muss. Verhandlungen soll es bei dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der Eurozone nicht geben. Die EZB öffnete erneut die Geldschleusen, um einem Sturm auf die griechischen Banken zuvorzukommen. An den europäischen Börsen machte sich bereits die Hoffnung auf ein Happy End breit.

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