Märkte / Makro

Euro-Liquidität sinkt zu schnell

Die Europäische Zentralbank denkt über eine Neuauflage von TLTRO-Geldkrediten für die Banken im Euroraum nach.

Seit Monaten bereitet die Europäische Zentralbank (EZB) die Öffentlichkeit auf das Ende der Anleihenkäufe vor. Ab dem nächsten Jahr wird sie nur noch auslaufende Titel im Depot ersetzen, aber netto keine zusätzlichen Wertpapiere mehr erwerben. Damit soll das Wachstum der Notenbankbilanz gestoppt werden. Inzwischen geht allerdings eine ganz andere Angst am Frankfurter Hauptsitz um: Die Zentralbankbilanz könnte zu schnell schrumpfen.

Die EZB denkt über Ausweichmanöver nach, um diesen unerwünschten Liquiditätsabbau im Euroraum zu bremsen. Bereits an der nächsten Sitzung Anfang Dezember könnte sie zusätzliche milliardenschwere Liquiditätsgeschäfte in Aussicht stellen, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters EZB-Vertreter, die anonym bleiben wollen.

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