Unternehmen / Gesundheit

Europa baut an seinen Biotech-Hubs

Mehrere Staaten und Regionen fördern medizinische Forschung und junge Life-Science-Unternehmen. Noch dominieren aber die USA.

Die Musik für die Biotech-Branche spielt in den USA. Doch Europa könnte aufholen. Gemäss einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey stammt weltweit von den fortgeschrittenen Wirkstoffen ein Drittel aus europäischer Küche. Ein grosser Nachteil der Europäer bleibt aber der schlechtere Zugang zu Risikokapital. Biotech-Börsengänge in den USA generieren dreimal mehr Geld. Ein Drittel der europäischen Biotechs gehen deshalb jenseits des Atlantiks an die Börse, meist an die Nasdaq.

Die Branchenpublikation «Genetic Engineering & Biotechnology News» hat eine Rangliste europäischer Biotech-Hubs erstellt. Grossbritannien führt vor Deutschland und Frankreich. Die Schweiz kommt erst auf Rang 6. Wie bei jedem Ranking können die Kriterien infrage gestellt werden. So ist es naheliegend, dass grössere Länder mehr öffentliche Projektunterstützung erhalten. Quantitative Angaben, etwa zur Anzahl Patente, Unternehmen oder Beschäftigte, sagen noch nichts über deren Qualität aus. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.